Süss MicroTec entwickelt Anlagen für die Herstellung von Mikroelektronik und -systemtechnik. Der Konzern liefert Systemlösungen für die Halbleitertechnik, die im Labor- und Produktionsbereich eingesetzt werden. Süss hat jetzt die Erwartungen an die Auftragslage eingedämpft und erwartet nur mehr einen Auftragseingang zwischen 80-90 Mio. Euro. Bisher war das Unternehmen nach eigenen Angaben von einer deutlicheren Belebung der Auftragssituation in der zweiten Jahreshälfte ausgegangen. Anleger reagieren enttäuscht, aber genau wenn die Kanonen donnern, sollte man kaufen. Der große Kursabschlag sollte beendet sein und damit könnten spekulative Investoren jetzt wieder einsteigen.
Die Continental Aktie wird wieder steigen. Das zeigen schon die Zahlen, die Continental zuletzt veröffentlicht hat. Die Aktie ist weiter auf der Überholspur und mit einer Milliardenschweren Kasse wird es bald weiter Übernahmen geben. Damit wird das Wachstum weiter vorangetrieben und auch der Aktienkurs wird wieder mit guten News gefüttert. Continental kann man also kaufen, aber Sie brauchen Geduld.
Wenn schlechte News gekauft werden, dann ist das meistens ein Zeichen dafür, dass bereits alles Negative in den Kursen eingepreist ist. Schlechte Absatzzahlen gab es gestern aus den USA, doch die Autowerte wurden trotzdem gekauft. Die Aktie von Daimler bietet sich jetzt wieder zum Kauf an. Daimler ist vor allem aufgrund der moderaten fundamentalen Bewertung interessant, zumal das KGV mit knapp 8 für 2016 auch im Branchenvergleich sehr moderat erscheint. Daimler hat für den Monat September einen Anstieg der US-Absatzzahlen von 3,1% auf 33.057 Modelle vorzuweisen gehabt. Damit konnte man im Vergleich zu BMW (-5.2%) in den USA deutlich besser abschneiden. Daimler sieht auch charttechnisch sehr interessant aus. Die lange Seitwärtsbewegung könnte nun endlich beendet werden, sobald Daimler die 64,59 Euro knackt. Wir würden aber jetzt schon kaufen, falls Sie noch nicht in Daimler investiert sind. Wer es spekulativer mag kann auch den Daimler-Call mit der WKN PB4N1L der im Jan Pahl Hebeldepot schon über 25% im Gewinn liegt kaufen. Hier ist weiteres Potenzial vorhanden, wodurch sich der Kauf auch jetzt noch lohnen sollte. Bis Ende des Jahres könnte Daimler noch bis 70-75 Euro steigen. Von daher ist Daimler für uns jetzt ein Kauf.
Es war richtig von RWE das Zukunftsgeschäft auszugliedern und als eigenständige Gesellschaft unter den Namen „Innogy“ WKN A2AADD an die Börse zu bringen. Innogy wird auch als „grüne“ RWE-Tochter bezeichnet, weil das Unternehmen das Ökostromgeschäft, die Stromnetze und den Vertrieb des Energieriesen umfasst. Der Name soll Programm sein: Innogy, eine Wortneuschöpfung aus den Begriffen „Innovation“, „Energy“ und „Technology“, steht nach den Vorstellungen der RWE-Marketingabteilung für „bunt, fröhlich und innovativ. Am 7. Oktober soll es nun losgehen und die Aktien werden im Prime Standard starten. Bis zum 6. Oktober kann man die Papiere in einer Spanne von 32 bis 36 Euro zeichnen. 55,6 Mio. Aktien stammen aus einer Kapitalerhöhung, 45,5 Mio. Papiere stellt RWE zur Verfügung. Als Erhöhungsoption gibt RWE noch 25,3 Mio. und als Greenshoe 12,6 Mio. Aktien noch dazu. Damit bringt es das größte deutsche IPO des Jahres auf ein Maximalvolumen von rund 5 Mrd. Euro. Den Börsengang begleiten die Deutsche Bank und Goldman Sachs. Insgesamt verfügt Innogy über ein Netz von rund 570 000 km, aktuell mehr als 23 Mio. Strom- und Gaskunden in elf Ländern und gehört bei der Windenergie weltweit zu den Top 3. 2017 will man ein EBITDA von 4,3 bis 4,7 Mio. Euro erreichen und dabei rund 70 bis 80% des bereinigten Nettogewinns soll ausgeschüttet werden. Damit ergibt sich für 2017er ein KGV von ca. 9, was eine attraktive Bewertung darstellt. Wir würden Innogy bis 36 Euro, was der oberen Preisspanne entspricht zeichnen. Die Aktie wird vorbörslich schon über 38 Euro gehandelt, wodurch man mit einem Zeichnungsgewinn rechnen kann.