Bei Cancom gibt es jetzt eine zweite Chance wieder einzusteigen. Eine Privatbank hat Cancom nach dem angekündigten Kauf von Rackspace durch die Beteiligungsfirma Apollo Global auf „Buy“ mit einem Kursziel von 55 Euro belassen. Diese Transaktion verdeutliche einmal mehr die deutliche Unterbewertung des deutschen IT-Dienstleisters. Der Kursverlust ist für die Analysten also nicht nachvollziehbar. Die Insiderverkäufe haben eben etwas Unsicherheit geschürt, dass eventuell negative News im Anmarsch sind. Das hat sich bis jetzt nicht bestätigt und charttechnisch könnte die Korrektur nun auch beendet sein. Um die 40-41 Euro hat sich scheinbar ein tragfähiger Boden entwickelt, der immer wieder für Käufe genutzt wird. Gestern kann sich Cancom von diesem Boden lösen. Die Abwärtstrendlinie bei 44 Euro könnte die Aktie zwar wieder bremsen, aber sollte der Ausbruch gelingen, sind schnell wieder Kurse von 48 Euro möglich. Denn Leerverkäufer müssten dann wieder den Ausgang aus der Aktie suchen und die leerverkauften Aktien zurückkaufen. Von daher könnte sich ein Kauf jetzt lohnen, mit Stoppkurs knapp unter 39 Euro.
Wacker Chemie ist ein global tätiges Chemieunternehmen. Das Leistungsportfolio konzentriert sich schwerpunktmäßig auf Silikonchemie, Polymerchemie, Feinchemikalien und Biotech-Produkte, Polysilicium sowie Wafer und Einkristalle aus Reinstsilicium. Die Produktpalette reicht von Ölen und Dichtstoffen über Lackharze, Dispersionspulver und Kieselsäure hin zu Siliciumwafern und Pharmaproteinen. Von einem Ausgangsniveau von 58,20 Euro legte Wacker Chemie auf zwischenzeitlich fast 88 Euro zu und überzeugt vor allem mit ihren grundsoliden Werten. Die Wacker Chemie Aktie ist eine Aktie zum Kaufen, denn die jüngsten Zahlen waren gut und sollten wieder zu dreistelligen Kursen führen. Geben Sie der Aktie aber etwas Zeit, denn Wacker Chemie wird etwas länger brauchen, aber heute gibt es endlich das Kaufsignal.
Wirecard hat zuletzt eine Zwischenbilanz veröffentlicht und die kann sich sehen lassen. Die Umsatzerlöse im Konzern erhöhten sich im ersten Halbjahr 2016 um 32,8 Prozent auf EUR 451,8 Mio. Im zweiten Quartal 2016 betrug der Anstieg 33,6 Prozent auf EUR 241,3 Mio. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg im ersten Halbjahr 2016 um 34,6 Prozent auf EUR 132,4 Mio. Im zweiten Quartal erhöhte sich das EBITDA um 34,6 Prozent auf EUR 70,4 Mio. Die EBITDA-Marge betrug im ersten Halbjahr 29,3 Prozent. Der Visa-Effekt hat zu einem starken Gewinnsprung geführt und jetzt startet auch die Aktie endlich durch. Für Investoren, die noch einsteigen wollen, heißt es jetzt schnell sein, denn es dürfte bald Kurse an die 50 Euro geben. Kaufen
Wer bei Barrick Gold die letzten Wochen und Monate nur hinterher geschaut hat, der bekommt jetzt noch einmal eine zweite Chance. Barrick Gold ist mit einer Jahresförderung von über 7 Mio. Unzen bzw. etwa 200t Gold das größte Goldbergbauunternehmen der Welt. Außerdem fördert das Unternehmen Silber und Kupfer. Die starke Korrektur der letzten Wochen hat bei Barrick Gold den Aufwärtstrend brechen lassen. Wir sehen es aber als gesunde Korrektur an, denn Barrick Gold hat sich seit Anfang des Jahres mehr als verdoppelt. Barrick steht nun wieder sehr gut da. Das Portfolio hat man bereinigt und die Restrukturierung setzt man weiter erfolgreich um. Charttechnisch bietet es sich an zwischen 12 und 13 Euro die Hand aufzuhalten, denn hier befindet sich ein gutes Unterstützungsband. Goldaktien korrigieren nun allgemein, da der Goldpreis etwas zurückkommt. Aber Sie und auch wir wissen, dass Gold in absehbarer Zeit wieder kräftig zulegen wird. Deshalb nutzen Sie die aktuelle Korrektur nochmals und stocken ihr Golddepot auf oder kaufen sich Barrick Gold zwischen 12 und 13 Euro.