LEONI ist ein weltweit tätiger System- und Entwicklungslieferant von Drähten, Kabeln und Bordnetz-Systemen. Das Angebotsspektrum umfasst Drähte und Litzen, Standard- und Spezialkabel, Lichtwellenleiter sowie komplette Kabelsysteme und Dienstleistungen für unterschiedlichste industrielle Anwendungen. Aktionäre von Leoni hatten die letzten Monate nicht viel zu lachen. Eine Gewinnwarnung jagte die nächste und die Zahlen waren auch nicht berauschend. Jetzt dürfte aber so ziemlich alles in den Kursen eingepreist sein, sodass es sich lohnen dürfte jetzt eine Leoni zu kaufen. Die Aktie sollte einen neuen Aufwärtstrend bilden können, mit einem Kursziel von 40 Euro. Nutzen Sie daher die aktuellen Kurse.
Die Aktie von ProSieben war gestern der größte Verlierer im DAX. Die ProSiebenSat.1 Group ist eines der größten unabhängigen Medienhäuser in Europa. Mit den Sendern SAT.1, ProSieben, kabel eins, sixx, SAT.1 Gold und ProSieben MAXX ist man die Nummer 1 in Deutschland, sowohl im TV-Werbemarkt als auch bei den Zuschauern. Jeden Tag erreich man über 42 Millionen TV-Haushalte in den TV-Märkten Deutschland, Österreich und Schweiz. Im zweiten Quartal 2016 steigerte der Konzern seinen Umsatz erneut zweistellig – um 15 Prozent auf 886 Mio. Euro (Vorjahr: 772 Mio. Euro). Dazu trugen alle Segmente mit einem profitablen Umsatzwachstum bei. Trotzdem hat nun eine amerikanische Bank die Aktie auf „sell“ gestuft. Das Kursziel wurde von 41,50 auf 36 Euro gesenkt. Man sieht das bisherige Umsatz- und Gewinnwachstum des Medienkonzerns in Gefahr. ProSiebenSat.1 müsse entscheiden, wo künftig die Prioritäten lägen. Wir haben uns einmal den langfristigen Chart von ProSieben geschnappt und nachgesehen, wo man ProSieben wieder kaufen kann. Relevant ist die 30 Euro Marke und hier sehen wir auch ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis die Aktie zu kaufen. Von daher legen Sie sich ProSieben auf die Watchlist und steigen bei 30 Euro ein.
Die Commerzbank zählt zu den führenden Privat- und Firmenkundenbanken in Deutschland. Sie versteht sich als Dienstleister für Privat- und Geschäftskunden, betreut aber auch zahlreiche große und multinationale Firmen. Die Commerzbank hat den Rebound eingeleitet. Es sollten bald wieder Investoren aufspringen, denn die Aktie könnte den Rebound die nächsten Tage und Wochen fortsetzen. Kurse von 7-8 Euro sind wieder möglich, darum kaufen.
Die Deutsche Bank hat die Zahlen zum zweiten Quartal veröffentlicht und trotz der ganzen Probleme konnte die Bank noch einen Mini-Gewinn erwirtschaften. Der gewaltige Umbau schlägt sich aber in den Bilanzen nieder. Ein kleiner Gewinn von gerade noch 20 Millionen Euro blieb für das zweite Quartal 2016 unter dem Strich übrig – das Jahr zuvor hatte die Deutsche Bank noch 818 Millionen Euro verdient. 2016 hat John Cryan zum Übergangsjahr erklärt und mehrfach betont, er schließe nach dem Rekordverlust von 6,8 Milliarden Euro 2015 rote Zahlen für das laufende Jahr nicht aus. Für die ersten sechs Monate des laufenden Jahres steht nun ein Überschuss von 256 Millionen Euro in den Büchern. Die Aktie fiel nochmals deutlich zurück, aber die Bank macht Fortschritte. Vor allem spekulative Turnaround-Investoren könnten hier wieder aktiv werden. Über 13,50 Euro wäre eine kleine Bodenbildung abgeschlossenen, mit Kursziel 15 Euro. Von daher ist die Deutsche Bank nicht uninteressant und könnte spekulativ gekauft werden.