Eine nagelneue Kaufchance bietet die Aktie von Freenet. Mit einem KGV von 13 ist Freenet auch recht günstig bewertet und die Ausrichtung zum Lifestyle-Konzern sollte auch in 2017 fruchten. Daher bietet es sich an, Freenet jetzt zu kaufen oder nachzukaufen. Freenet erwirtschaftete im zweiten Quartal 2016 dank seines neuen Geschäftsfelds einen gegenüber dem Vorjahr um 7,3 Prozent gesteigerten Konzernumsatz von 807,7 Millionen Euro. Für 2017 gibt es wahrscheinlich wieder eine Dividendenrendite von ca.6% Euro. Charttechnisch gibt es bald das Kaufsignal daher einsteigen.
Die Salzgitter Aktie befindet sich im kurzen Aufwärtstrend, weil sie von der positiven Entwicklung der gesamtkonjunkturellen Lage zuletzt profitiert hatte. Die Aktie stellt jetzt eine gute Option für eine Depotbeimischung dar. Die Salzgitter AG als einer der europaweit führenden und global einflussreichen Konzerne im Bereich Stahl und Technologie konnte besonders seit Februar steigende Kurse verbuchen. Das Ende ist aber noch nicht erreicht, denn der Stahlsektor erlebt gerade ein Comeback. Jetzt gibt es auch noch Fusionsgerüchte mit Thyssen Krupp. Halten die Gerüchte an, kann Salzgitter auch über 30 Euro steigen. Unser Fazit: Kaufen
Fundamental ist RWE wenn man den Analysten Glauben schenkt kein Kauf. Die Probleme rund um die Energiewende sind einfach zu groß, sodass trotz Milliardenumsätze nur Verluste übrig bleiben. Doch ganz so düster, wie es die Analysten malen ist es nicht. RWE besitzt ein Umlauf- und Anlagevermögen von 82,4 Mrd. Euro, hat 9 Mrd. Euro Eigenkapital und einen Börsenwert von knapp über 7 Mrd. Euro. Anhand dieser Zahlen können Sie erkennen, dass das Abwärtspotenzial bei RWE weitestgehend ausgeschöpft ist. Sollte RWE aber weiter nachhaltige Verluste schreiben, wären nochmals tiefere Kurse möglich. Man rechnet in diesem Jahr noch mit einem Nettoergebnis von einer halbe Milliarde Euro. Der Börsengang der Tochter spielt auch über 5 Mrd. Euro in die Kasse. Von daher könnte RWE durchaus jetzt etwas Boden gut machen. Die Kursziele der Analysten liegen zwischen 10 und 14,80 Euro. Charttechnisch hat RWE einen Boden gebildet. Der große Widerstand liegt bei 16,49 Euro. Kommt RWE da drüber, sind 18-20 Euro möglich. Man kann sich RWE ins Depot legen, aber unter 9 Euro sollte man dann die Reißleine ziehen. Erstes Kursziel 18 Euro. Mittelfristig sind auch 20 Euro möglich, wenn die Newslage positiv bleibt.
Siltronic gehört zu den größten Herstellern von Wafern aus Reinstsilicium für die Halbleiterindustrie weltweit und produziert Siliziumwafer mit Durchmessern von bis zu 300 mm. Diese bilden die Grundlage für die moderne Mikro- und Nanoelektronik. Die Produkte werden in Computern, Smartphones, Flachdisplays, Navigationssystemen oder Steuer- und Kontrollsystemen für die Automobilbranche eingesetzt. Die letzten Quartalszahlen waren leicht über den Erwartungen. Der Umsatz im zweiten Quartal 2016 lag bei 229,6 Millionen Euro und damit 4,1 Prozent über dem ersten Quartal (220,6 Millionen Euro). Im zweiten Quartal erzielte Siltronic ein Bruttoergebnis von 39,3 Millionen Euro, eine Steigerung gegenüber dem ersten Quartal (33,7 Millionen Euro) von 16,6 Prozent. Analysten haben danach Kursziele zwischen 15,50 und 20 Euro veröffentlicht. Charttechnisch ist Siltronic stark gelaufen und man sollte Rückschläge abwarten. Das heißt, dass man zwischen 18 und 20 Euro wieder kaufen kann.