RIB Software bietet Softwarelösungen für das Bauwesen. Der Angebotsfokus liegt auf 5D-Bauplanung und Bauausführung. Die Gesellschaft konzentriert sich auf Softwarelösungen, die die gesamte Wertschöpfungskette bei Bau- und Infrastrukturprojekten abdecken – inklusive Projekt-Konzeption, Planung, Budgetierung und Ausschreibung, Schätzungen, Beschaffung, Koordination, Kontrolle und Wartung. Die Aktie hat ihren Boden gefunden und konnte auch schon über 10 Euro steigen. Von daher würden wir jetzt kaufen, denn das Unternehmen hat sehr gute Zahlen geliefert. Unser Kursziel liegt bei 13-15 Euro und es dürfte bald wieder was kommen an News.
Es wundert einen schon, dass die Aktie von GFT Tech WKN 580060 nicht von der Stelle kommt. Dabei sind die Aussichten mehr als gut. GFT konzipiert und realisiert IT-Lösungen mit Fokus auf die Bereiche Finanzdienstleistungen und Logistik. Darüber hinaus werden auch IT-Spezialisten für Unternehmen aller Branchen vermittelt. Die Commerzbank gab nun bekannt, dass 80% der relevanten Prozesse digitalisiert werden sollen, um signifikante Effizienzsteigerungen zu realisieren. Die Ausgaben dürften bei gut 2 Mrd. Euro liegen. GFT ist auf die Finanzbranche spezialisiert und die Commerzbank gehört zu den 30 größten Kunden im Retail Banking. Wenn das Institut in die IT investiert, hat GFT beste Chancen an neue Aufträge zu kommen. Darüber hinaus zeigt die strategische Entscheidung der Commerzbank, dass die Digitalisierung bei den Banken vorangetrieben wird. Die Aktie läuft in einem intakten Abwärtstrend. Sollte der Kurs aber nochmals in den Bereich zwischen 16,00- und 16,50 Euro fallen, sollte man eine Reboundposition eingehen. Ausgehend von 16 Euro könnte es wieder zu Kursen von bis zu 18-19 Euro kommen. Hier wären schnelle 15-20% Tradinggewinn möglich. GFT daher auf die Watchlist setzen.
Grammer ist weiter einer der besten Aktien am Markt. Es kann gut sein, dass Großaktionär Halog hier weitere Aktien zugekauft hat. Halog ist bei seinem letzten Übernahmeversuch leer ausgegangen, daher vermutet man, dass Halog bei Grammer zugreifen wird. Grammer könnte nämlich auch von einem chinesischen Unternehmen übernommen werden. Grammer hat mit der Shaanxi Automobile Group im ersten Quartal ein Gemeinschaftsunternehmen für die gemeinsame Herstellung von Lkw-Sitzen gegründet. Shaanxi Automobile ist der viertgrößte Hersteller von Heavy Duty Trucks in China. Somit wäre es nicht auszuschließen. Dass Shaanxi über eine strategische Beteiligung bei Grammer nachdenkt. Halog muss also schnell sein, wenn man Grammer übernehmen möchte, denn die chinesische Wirtschaft ist in einer Phase des Umbruchs und möchte der Taktgeber bei fortschrittlichen Technologien und Innovationen sein. Darum nimmt auch die Anzahl der Übernahmen in Deutschland durch chinesische Unternehmen zu. Von daher dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis Halog oder ein chinesisches Unternehmen zugreifen werden. Unter 60 Euro wird die Übernahme dann aber sicher nicht über die Bühne gehen, daher können Sie Grammer weiter kaufen.
So wie es aussieht wollen sich die Chinesen wohl das nächste Traditionsunternehmen unter den Nagel reißen. Dieses Mal soll es Osram sein. OSRAM ist einer der führenden Lichthersteller weltweit. Das Unternehmen bietet Beleuchtungsprodukte und -lösungen entlang der gesamten Lichtwertschöpfungskette an. Dazu gehören Lichtquellen (Glühlampen, Halogenlampen, Leuchtstofflampen, Hochdruckentladungslampen, LED und OLED), Vorschaltgeräte, Beleuchtungskomponenten sowie vollständige Leuchten, Lichtmanagementsysteme und Beleuchtungslösungen. Bis Mitte des Monats will der chinesische Halbleiterkonzern San’an Optoelectronics ein „qualifiziertes Angebot“ für die Übernahme des Münchner Osram-Konzerns vorlegen. Die Rede ist von einem Preis von etwa 70 Euro pro Aktie. Wer also Cash über hat könnte sich Osram jetzt kaufen, denn die Aktie notiert deutlich darunter. Die einzige Gefahr besteht nur darin, dass die Übernahme nicht vollzogen wird, aber wie man bei Aixtron oder Kuka sieht, meinen es die Asiaten ernst. Von daher raten wir Osram jetzt zu kaufen.