GFT Tech sieht sehr gut aus. Die Erlöse stiegen im Zeitraum Juli bis September auch dank Zukäufen um 15 Prozent auf 106,3 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände (Ebitda) wuchs im dritten Quartal um acht Prozent auf 12,46 Millionen Euro. Der Gewinn unter dem Strich ging allerdings um 11 Prozent auf 5,88 Millionen Euro zurück. Dies lag an deutlich höheren Steuern. GFT dürfte die Bodenbildung abgeschlossen haben und diese nun nach oben verlassen, daher ist die Aktie ein klarer Kauf mit Kursziel 28 Euro.
Grammer wird nun bald wieder nachhaltig über die 50 Euro gehen. Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat die Einstufung für Grammer nach Zahlen auf „Halten“ mit einem Kursziel von 52 Euro belassen. Der Autozulieferer habe sich im dritten Quartal erwartungsgemäß solide entwickelt. Dass sich das operative Ergebnis (Ebit) im Vorjahresvergleich mehr als verdoppelte, sei im Kurs der Aktie schon eingepreist. Mit einer Jahresendrallye könnte Grammer trotzdem noch bis zu 60 Euro steigen.
Relative Stärke in einem ansonsten schwachen Marktumfeld zeigte zuletzt die Aktie des Werbevermarkters Ströer. Der Werbekonzern verfügt aufgrund des starken Wachstums im Digital-Segment über gute Aussichten, die zuletzt ausgegebene konservative Prognose für 2016 zu übertreffen. Jetzt gab es Zahlen und Ströer hat nicht enttäuscht. Vor allem jetzt, wo der Kurs etwas zurückkommt, haben Sie perfekte Kaufkurse. Die Kursziele der Analysten gehen bis zu 80 Euro. Die Aktie ist also ein Muss für Ihr Depot, daher kaufen.
Mit der Veräußerung von Essens-Lieferdiensten hat Rocket Internet wieder 125 Mio. Euro eingenommen. Das hat die Aktie kurzfristig steigen lassen und einen Kauf-Alarm wurde ausgelöst. Allerdings ging der Kurs danach weiter abwärts. Der Brexit hat die Aktie nochmals unter Druck gebracht, von daher kann man jetzt kaufen, denn es sollte bald Kurse von bis zu 25 Euro geben, da sich um die 16-18 Euro ein Boden gebildet hat.