Die US-Märkte können sich trotz der charttechnischen Verkaufssignale noch sehr gut halten. Bleiben die Indizes so stabil, dann könnte es durchaus bald zu erneuten Kurssteigerungen kommen. Machen Sie also nicht den Fehler und verkaufen jetzt Amazon. Setzen Sie lieber einen Stoppkurs und halten an der Aktie fest. Das Schlimmste könnte an den Märkten schon vorüber sein, denn Amazon will gemeinsam mit Shell das Paketgeschäft ausbauen. An 10 Shell-Stationen werden gerade sogenannte Amazon Locker getestet. Zudem kann man in Italien bald Autos bei Amazon kaufen. Es sind weiter sehr gute News bei Amazon und daher kann die Aktie auch jetzt noch gekauft werden.
Die Erfolgsstory bei Cancom wird zwar weitergehen, aber die Insiderverkäufe haben dann doch für zu viel Unsicherheit gesorgt. Das letzte Tief der Korrektur befindet sich bei 39,15 Euro und dieses Tief könnte Cancom bei schwachen Märkten durchaus noch testen. Auch bei 42,04 Euro befindet sich noch ein Korrekturtief. Die Korrektur ist bei Cancom aber weiter fortgeschritten und es bietet sich also an Cancom nochmals zu handeln. Versuchen Sie also Cancom zwischen 39 und 44 Euro wieder abzustauben.
Der Sieg gegen die Bayern wird auch der Aktie sehr gut tun. Borussia Dortmund ist eines der führenden Unternehmen im internationalen Profifußballgeschäft, Dortmund wird dieses Jahr wieder in der Champions League spielen und die Einnahmen werden weiter fließen. Thomas Tuchel macht hier einen sehr guten Job und das wird weiter Erfolge bringen. Im ersten Quartal stieg der Umsatz auch dank der Rückkehr in die Champions League um mehr als 40 Prozent auf 126,8 Millionen Euro. In der zurückliegenden Saison 2015/16 erzielte der BVB dazu noch mit 376 Millionen Euro einen Rekordumsatz. Von daher bleibt die Aktie auf dem Niveau ein klarer Kauf. Mit Kursziel 10 Euro.
Aktionäre von K+S müssen weiter Geduld haben. K+S ist einer der weltweit führenden Anbieter von kali- und magnesiumhaltigen Produkten für landwirtschaftliche und industrielle Anwendungsbereiche. Die Produktpalette umfasst Spezial- und Standarddüngemittel, verschiedene Pflanzenpflege- und Salzprodukte sowie Produkte für die Tierhygiene und eine Anzahl an Basischemikalien wie Natronlauge, Salpetersäure und Natriumkarbonat. Für K+S läuft es schon nicht gut und jetzt gibt es Gerüchte, dass es in den kommenden Quartalen noch schlechter laufen könnte. Man blicke jetzt negativer auf die langfristige Preisentwicklung bei Kalidünger daher ist für das Gesamtjahr auch ein Verlust nicht mehr auszuschließen. Das Schlimmste sollte aber vorüber sein, so kann man unter 20 Euro eine spekulative Position eingehen.