Die Aktien von RWE und E.on waren am Dienstag wieder die größten Verlierer im DAX. Fundamental hat sich nichts geändert, aber die Aktien wurden die letzten Monate am stärksten abgestraft und damit steigen sie auch am stärksten wenn die Märkte einmal zulegen können. Der Montag war hier ein gutes Beispiel. Wenn jemand spekulativ im DAX investieren möchte ist er bei RWE und E.on richtig. RWE bei 9 Euro und E.on bei 7 Euro, dann hat man eine 50% Gewinnchance. Ansonsten wären eher Aktien wie Adidas, die Allianz oder Daimler sinnvoller, denn RWE und E.on werden wahrscheinlich auch 2016 die schlechtesten Aktien sein.
Auf die Sicht von einem Jahr gibt es nur wenige Aktien, die mit einer derart konstanten Aufwärtsbewegung aufwarten können wie Ströer Media. Beinahe könnten Anlegerinnen und Anleger geneigt sein, ein Lineal über den Chart des Papieres zu legen. Und tatsächlich: Sie würden wohl kaum eine größere Abweichung erkennen, was insbesondere für den Zeitraum seit Oktober des Jahres 2014 gilt. Kommend von einem Jahrestief von ca. 14 Euro entwickelte sich das Papier still und leise prächtig auf ein Jahreshoch von 64,49 Euro. Ein KGV von 19, aber auch eine Dividendenrendite von 1,72 Prozent sprechen für eine gesunde Entwicklung des Unternehmens. Als führender Anbieter für Außen-, sowie für Innenwerbung befindet sich die Aktie in einem Markt, der nicht so hart umkämpft ist, wie der Online-Werbemarkt etwa. Das Papier ist derzeit ein „BUY mit einem Kursziel von 75 Euro. Es ist die beste Aktie die man derzeit kaufen kann was auch die Zahlen gezeigt haben.
Aixtron SE ist ein weltweit führender Anbieter von Beschichtungsanlagen für die Halbleiterindustrie. Die Produkte der Gesellschaft werden von einem breiten Kundenkreis zur Herstellung von leistungsstarken Bauelementen für elektronische und optoelektronische Anwendungen auf Basis von Verbindungs-, Silizium- und organischen Halbleitermaterialien. Das Unternehmen konnte den Verlust verringern, aber es ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Aixtron wird es weiter schwer haben und wer weiß, ob es Aixtron in 5 Jahren noch geben wird. Die nächste Rezession wird das Unternehmen wahrscheinlich nicht überleben. Somit sollte man eher mit 50% Verlust in den nächsten 5 Jahren rechnen, als mit 100% Gewinn.
Wer gedacht hatte, dass die Modebranche wieder im Aufwind ist dem hat Hugo Boss mit der nächsten Gewinnwarnung wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Gewinnwarnung schockt die ganze Börse. Hugo Boss ist auf den tiefsten Stand seit 2011 gefallen und es dürfte nicht der letzte Absturz sein. Denn das schwierige Marktumfeld in China und den USA wird sich 2016 nicht bessern, daher wird es nicht die letzte schlechte News von Hugo Boss sein.