Die Deutsche Bank möchte Anleger beruhigen und hat jetzt Anleihen in Milliardenhöhe zurück gekauft. Die geringe Annahme zeigt aber, dass sich die Stimmung am Markt gebessert hat und Anleger lieber bei Deutsche Bank Anleihen investiert bleiben möchten. Der Aktie hat es nicht groß geholfen, denn die ist wieder der größte Verliere im Dax. Hier heißt es also weiter Finger weg von der Aktie.
Schwache Vorgaben aus Asien und ein fallender Ölpreis haben den Dax etwas zurückhaltender tendieren lassen. Nach über 800 Punkten Anstieg wird es Zeit etwas Luft abzulassen. Der Dax ist klar überhitzt und muss etwas zurücksetzen. Auf diesen Höhen wird es nur mehr schwer werden ausreichend Investoren zu finden die den DAX noch weiter treiben. Eine kleine Korrektur bis 9.350 Punkte würde den DAX weder fundamental noch charttechnisch schaden. Nicht vergessen sollte man auch die Kurslücke die der Dax auf der Unterseite noch zu schließen hat. Gleiches gilt für die Oberseite wo auch noch zwei Kurslücken zu schließen wären. Die Märkte hängen stark am Tropf der Ölpreise die sich wie die Märkte kaum bewegten. Es müssen nun neue News her die einen weiteren starken Aufwärtsimpuls auslösen könnten. Förderkürzungen bei Öl oder ein Friedensabkommen in Syrien könnten solch einen Impuls auslösen. Andernfalls könnte sich die Korrektur noch etwas ausweiten. Der größte Anleger-Fehler 2016 ist aber zu glauben, dass die Korrektur schon zu Ende ist.
Die Richtung an den Börsen ist wieder abwärtsgerichtet, denn der Saudische Ölminister schloss eine Kürzung der Fördermengen vorerst aus. Damit hat er die Ölpreise wieder auf Talfahrt geschickt und da die Märkte stark mit dem Ölpreis korrelieren gingen die auch wieder auf Talfahrt. Das könnte längerfristige Folgen haben.
JP Morgan Chase & Co. ist eines der größten amerikanischen Finanzdienstleistungsunternehmen. Weltweit bietet die in New York ansässige Unternehmensgruppe eine breite Palette von Bankdienstleistungen an. Die Gesellschaft ist tätig in den Bereichen Investment Banking und Private Banking sowie im Beteiligungsgeschäft.JP Morgan gab jetzt bekannt, dass man die Rückstellungen auf Ölkredite ausweiten muss. Die Pleitewelle in der Frackingindustrie scheint sich also auszuweiten. JP Morgan daher verkaufen.