Die Verkäufe neuer US-Eigenheime sinken um 9,2% und damit deutlich stärker als von Experten erwartet. Experten hatten lediglich mit einem Rückgang um 4,4 Prozent auf 520 000 gerechnet. Zuvor waren die Neubauverkäufe drei Mal in Folge gestiegen. Schön langsam muss man auch in den USA auf eine Rezession einstellen, auch wenn uns die FED Mitglieder immer wieder das Gegenteil vermitteln wollen. Es geht abwärts.
Die Analysten von Goldman Sachs haben herausgefunden, dass der starke Februar bei den US-Indizes fast nur auf Aktienrückkäufe der Unternehmen zurückzuführen ist. Hedge-Fonds halten sich weiter zurück weil der Ölpreisverfall und der China-Crash tief Wunden in die Bilanzen gerissen haben. Sollten auch die Unternehmen einmal anfangen Aktien zu verkaufen, dann steht uns der richtige Crash noch bevor.
Die Hoffnung vieler Goldanleger, dass das Edelmetall die Lethargie hinter sich gebracht hat und nun wieder zu alter Stärke findet scheint sich wieder in Luft aufzulösen. Denn seit Tagen ist der Goldpreis wieder auf dem Rückzug. Investoren, die Gold in den letzten Wochen aufgrund der schwierigen Marktphase als sicheren Hafen gekauft haben, verkaufen Gold wieder und erhöhen das Risiko. Das heißt nichts anderes, dass sie wieder Aktien kaufen. Je höher die Kurse nun steigen, desto mehr Investoren werden wieder das Risiko erhöhen und Aktien kaufen. Der sichere Hafen wird dann nicht mehr gebraucht und Gold wird wie auch Silber wieder verkauft. Die Goldhausse könnte damit schon wieder beendet sein, denn auch der Dollar neigt wieder zu Stärke was schlecht ist für Rohstoffe. Derzeit sehen wir aber noch normale Gewinnmitnahmen, da Gold stark gestiegen ist. Der Chart zeigt das sehr gut, dass Gold oben am Trendkanalwiderstand wieder verkauft wird. Entweder es geht jetzt wieder zur unteren Trendkanalunterstützung bei ca. 1.030 USD oder Gold bricht nach oben aus. Langfristig muss man bei Gold investiert sein daher weiter kaufen.
Ein möglicher Ausstieg Großbritanniens aus der EU wäre schlimmer als eine Pleite Griechenlands. Es würde zu Behinderungen der regen Handelbeziehungen führen und die Unsicherheit wäre an den Finanzmärkten extrem groß. London ist nach der New York der zweitwichtigste Handelsplatz auf der Welt. Am 23.06. will David Cameron das Volk darüber entscheiden lassen.