Grammer ist weiter einer der besten Aktien am Markt. Es kann gut sein, dass hier von den Zahlen schon etwas durchgesickert ist oder der Großaktionär Halog hier weitere Aktien zugekauft hat. Halog ist bei seinem letzten Übernahmeversuch leer ausgegangen daher vermutet man, dass Halog bei Grammer zugreifen wird. Grammer könnte nämlich auch von einem chinesischen Unternehmen übernommen werden. Grammer hat mit der Shaanxi Automobile Group im ersten Quartal ein Gemeinschaftsunternehmen für die gemeinsame Herstellung von Lkw-Sitzen gegründet. Shaanxi Automobile ist der viertgrößte Hersteller von Heavy Duty Trucks in China. Somit wäre es nicht auszuschließen, dass Shaanxi über eine strategische Beteiligung bei Grammer nachdenkt. Halog muss also schnell sein, wenn man Grammer übernehmen möchte, denn die chinesische Wirtschaft ist in einer Phase des Umbruchs und möchte der Taktgeber bei fortschrittlichen Technologien und Innovationen sein. Darum nimmt auch die Anzahl der Übernahmen in Deutschland durch chinesische Unternehmen zu. Von daher dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis Halog oder ein chinesisches Unternehmen zugreifen werden. Unter 50 Euro wird die Übernahme dann aber sicher nicht über die Bühne gehen, daher können Sie Grammer weiter kaufen.
BMW mit Sitz in Bayern profitiert von einer sehr zuträglichen konjunkturellen Entwicklung, was sich schließlich in der Entwicklung des Aktienkurses von BMW widerspiegelte. Derzeit notiert das Papier bei ca. 78 Euro. Sie brauchen sich bei BMW wenig Sorgen zu machen, daher nutzen Sie die aktuellen Kurse und steigen ein. Wer jetzt kauft wird gewinnen, denn die Zahlen waren wieder deutlich über den Erwartungen und das wird 2016 auch so bleiben. Wenn alles gut läuft sind sogar wieder neue Rekordstrände in den nächsten Monaten möglich.
Sie müssen schnell sein bei Fresenius, denn die Aktie steigt schon wieder stark. Der Widerstand bei 69 Euro sollte bald geknackt werden und Sie sollten davor investiert sein. Fresenius dürfte in 2016 noch auf 80-85 Euro steigen und vielleicht wird es sogar etwas mehr. Sie machen jetzt keinen großen Fehler wenn Sie jetzt kaufen, denn die Zahlen heute waren sehr gut und die Prognosen wurden sogar noch erhöht.
Bei WCM ist aber weiter alles in Ordnung. Alleine mit dem Deal in Straubing hat WCM-Chef Efremidis gezeigt, dass er ein sehr gutes Timing beim Kauf von Immobilien hat. Der Leerstand von 12% wurde gleich auf 9% reduziert, da man gleich neue Mieter finden konnte. Problem hat der WCM-Chef nicht neue Objekte zu finden, denn wie man hört, sollen die Verhandlungen bei einigen Objekten schon sehr weit fortgeschritten sein. Das Immobilienportfolio will man dieses Jahr noch weiter ausbauen, mit dem Ziel einen Immobilienbestand von 1 Mrd. Euro vorweisen zu können. Neue Objekte dürften wieder mit neuen Aktien gekauft werden, wo wir uns vorstellen können, dass die Aktie zu 3 Euro ausgegeben wird. WCM hat mit den Barmitteln und einer angenommenen Kreditfinanzierung von 50% eine Kaufkraft von ca. 300 Mio. Euro. Das hohe Tempo dürfte WCM also auch im zweiten Halbjahr fortsetzen und auch DIC Asset hat verlauten lassen, dass man sich vorstellen kann, den Anteil an WCM nochmals zu erhöhen. Wir gehen daher weiter von einem Kursziel von 4 Euro aus. Was wir allerdings brauchen ist Geduld, aber die Aktie sollte man unter 3 Euro kaufen.