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Jeder will mit Aktien ein Vermögen aufbauen, aber wichtig ist es die richtigen Aktien im Bankkonto zu haben. Es sind meistens langweilige Aktien, die keinen großen Schwankungen unterlegen sind. Es sind Aktien die bis jetzt jede Krise auf der Welt fulminant überstanden haben und daran wird sich auch in Zukunft wahrscheinlich nichts ändern. Es sind Aktien wie Procter&Gamble, Nestle oder auch Johnson&Johnson, die man sich in ein langfristiges Depot legen kann und damit ein Vermögen aufbauen kann. Gerade im Crash bekommt man diese Aktien zu guten Kursen und dann sollte man auch zuschlagen!
Die Hannover Rück hat letzten Donnerstag die Zahlen zum zweiten Quartal vorgelegt und die kamen bei Investoren nicht so gut an. Im Tief notierte die Aktie nach Zahlen mit 9% im Minus. Grund dafür war der mit 15% stärker als erwartet gesunkene Nettogewinn von Hannover Rück, der mit 215 Mio. Euro deutlich unter den Erwartungen von 250 Mio. Euro lag. Auch beim EBIT wurden die Erwartungen recht deutlich verfehlt. Hohe Schadensbelastungen und niedrige Bruttoprämieneinnahmen haben das Ergebnis belastet. Das Kapitalanlageergebnis hat sich hingegen erfreulich entwickelt. Der Vorstand hat trotz des schwachen Quartals das Ergebnis bestätigt. Nach Steuern soll ein Gewinn von mindestens 950 Mio. Euro erzielt werden. Knapp die Hälfte dieses Ziels ist bereits in den ersten sechs Monaten erreicht worden. Charttechnisch hat die starke Unterstützung bei 84-85 Euro wieder gehalten und dabei war auch das Volumen sehr hoch. Ein deutlicher Ausverkauf. Spekulativ könnte man also wieder auf steigende Kurse setzen und bei der Hannover Rück kaufen. Weitere Rückschläge von 10-15% sollten zum Nachkauf genutzt.
Dürr: Was tun?
Nach einem starken Halbjahr hat Dürr nun die Prognose für den Auftragseingang erhöht. Allerdings verfehlte Dürr im zweiten Quartal mit einem EBIT von 60,3 Mio. Euro (VJ: 60,5 Mio. Euro) die Analystenschätzungen von € 62 Mio. Umsatz mit 881,7 Mio. Euro (VJ: 924 Mio. Euro) unter den Erwartungen von € 889 Mio. Der Nettogewinn erhöhte sich auf 39,2 Mio. Euro (VJ: 36,5 Mio. Euro). Das dürfte auch der Grund sein warum Dürr zuletzt zu den größten Verlierern im MDAX gehörte. Wir erwarten auch ein gutes zweites Halbjahr und mit dem starken Auftragseingang sollte Dürr im nächsten Quartal wieder über den Prognosen liegen. Die nächsten Tage dürften dann auf die neuen Ratings der Analysten kommen, wobei wir weiter mit Kaufempfehlungen und Kurszielbestätigungen rechnen. Unter 70 Euro kann man weiter kaufen.
Heute haben wir Ihnen noch die Aktie von Covestro mitgebracht. Covestro zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Hightech-Polymerwerkstoffen. Die Produkte und Anwendungslösungen des Unternehmens stecken in nahezu allen Produkten des modernen Lebens. Zu den Kunden gehören Unternehmen aus den Sektoren Automobil, Bauen und Elektronik sowie aus der Möbel-, Sport- und Textilindustrie. Covestro bietet über 2.000 Werkstoffe und Lösungen. Die ehemalige Tochter des Bayer-Konzerns hat im zweiten Quartal starke Zahlen geliefert und auch die Prognose für das Gesamtjahr erhöht. Das EBITDA stieg im zweiten Quartal um fast neun Prozent auf 542 Mio. Euro. Das war deutlich mehr als von Analysten erwartet. Trotz des Rückgangs beim Umsatz erwartet man für 2016 noch positive Überraschungen, wodurch das Kursziel der Analysten auf 50 Euro angehoben wurde. Wir erwarten bei Covestro bald neue Allzeithochs und von daher können wir für Covestro eine Kaufempfehlung aussprechen. Unser Kursziel liegt bei 54 Euro, daher kaufen.