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Wirecard hat jetzt eine Zwischenbilanz veröffentlicht und die kann sich sehen lassen. Die Umsatzerlöse im Konzern erhöhten sich im ersten Halbjahr 2016 um 32,8 Prozent auf EUR 451,8 Mio. Im zweiten Quartal 2016 betrug der Anstieg 33,6 Prozent auf EUR 241,3 Mio. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg im ersten Halbjahr 2016 um 34,6 Prozent auf EUR 132,4 Mio. Im zweiten Quartal erhöhte sich das EBITDA um 34,6 Prozent auf EUR 70,4 Mio. Die EBITDA-Marge betrug im ersten Halbjahr 29,3 Prozent. Der Visa-Effekt hat zu einem starken Gewinnsprung geführt und jetzt müsste nur noch die Aktie endlich durchstarten. Doch der Chart zeigt, dass Wirecard eigentlich in einer großen SKS-Bildung feststeckt. Wirecard müsste schon die 44 Euro knacken, dann kann man davon ausgehen, dass die SKS hinfällig ist. Für Investoren die noch einsteigen wollen, gibt es aktuell aber keinen Handlungsbedarf. Käufer und Verkäufer halten sich die Waage und wir gehen davon aus, dass Wirecard seitwärts weiter laufen wird. Das heißt nichts anderes, als das man Wirecard jetzt nicht neu kaufen muss. Erst über 44 Euro könnte man auf den Zug aufspringen. Die Aktie ist aber eine Halteposition.
Aktionäre von K+S haben weiter nichts zu lachen mit ihrer Aktie. K+S ist einer der weltweit führenden Anbieter von kali- und magnesiumhaltigen Produkten für landwirtschaftliche und industrielle Anwendungsbereiche. Die Produktpalette umfasst Spezial- und Standarddüngemittel, verschiedene Pflanzenpflege- und Salzprodukte sowie Produkte für die Tierhygiene und eine Anzahl an Basischemikalien wie Natronlauge, Salpetersäure und Natriumkarbonat. Für K+S läuft es schon nicht gut und jetzt gibt es Gerüchte, dass es in den kommenden Quartalen noch schlechter laufen könnte. Für das Gesamtjahr ist auch ein Verlust nicht mehr auszuschließen. Man fragt sich wirklich was sich der Vorstand dabei gedacht hat, das Übernahmeangebot von über 40 Euro nicht anzunehmen. Im längerfristigen Chart sieht man, dass K+S jetzt die Niveaus von 2007 bald erreicht. Die liegen bei ca. 14-15 Euro. Selbst dort muss noch nicht Schluss sein. Trotzdem würden wir K+S jetzt kaufen und eine erste Position ins Depot legen. Bei 14 Euro kann man dann nachlegen.
Die Patrizia Immobilen AG ist ein bankenunabhängiges vollstufiges Immobilien-Investmenthaus. Den gesamten Immobilien-Lebenszyklus abdeckend, bietet die Gesellschaft Akquisition & Consulting, Asset Management, Wohnungsprivatisierung, Immobilienmanagement, Projektentwicklung, Bautechnik und Sales. Patrizia ist hervorragend unterwegs und man schaut, dass man keine überhöhten Preise am Markt zahlt. Die Verkaufsdeals wurden die letzten Monate schon mit guten Gewinnen verkauft und ein KGV von 7,8 für 2016 ist noch nicht zu teuer. Kursziel 35 Euro für die nächsten sechs Monate, darum kaufen.
Immer wieder bekommen wir Anfragen zur Volkswagen Aktie, ob man jetzt einsteigen sollte oder doch noch etwas Geduld sinnvoller wäre? Wir gehen davon aus, dass Volkswagen den Großteil der Strafen bezahlt hat. Natürlich drohen dem Autobauer weiter Strafen im Bereich „Strafrecht“, denn auch da ermitteln die US-Behörden. Man rechnet hier aber nur mehr mit Strafen von bis zu 1,2 Mrd. USD, was VW jetzt nicht in Bedrängnis bringt. Strafen werden auch noch in anderen Ländern kommen, aber hier ist der Anteil recht klein. Wer aber in VW investiert, muss wissen, dass es immer wieder zu größeren Rückschlägen kommen kann. Ob es nun neue Strafen oder Absatzrückschläge sind, so muss man mit erhöhter Volatilität bei VW rechnen. Charttechnisch macht die Aktie derzeit einen robusten Eindruck. Die Aktie hat einen Boden gefunden und jetzt müssen nur gewisse Punkte geknackt werden, dann ist wieder Platz nach oben vorhanden. Über 128 Euro gibt es ein Kaufsignal und über 140 Euro gibt es ein Kaufsignal. Über 140 Euro wäre die Kurslücke bei 161 Euro als Kursziel zu sehen. Über 128 Euro könnte man also kaufen.