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Die Deutsche Bank hat die Zahlen zum zweiten Quartal veröffentlicht und trotz der ganzen Probleme konnte die Bank noch einen Mini-Gewinn erwirtschaften. Der gewaltige Umbau schlägt sich aber in den Bilanzen nieder. Ein kleiner Gewinn von gerade noch 20 Millionen Euro blieb für das zweite Quartal 2016 unter dem Strich übrig – das Jahr zuvor hatte die Deutsche Bank noch 818 Millionen Euro verdient. 2016 hat John Cryan zum Übergangsjahr erklärt und mehrfach betont, er schließe nach dem Rekordverlust von 6,8 Milliarden Euro 2015 rote Zahlen für das laufende Jahr nicht aus. Für die ersten sechs Monate des laufenden Jahres steht nun ein Überschuss von 256 Millionen Euro in den Büchern. Die Aktie fiel nochmals deutlich zurück, aber die Bank macht Fortschritte. Vor allem spekulative Turnaround-Investoren könnten hier wieder aktiv werden. Über 13,50 Euro wäre eine kleine Bodenbildung abgeschlossenen, mit Kursziel 15 Euro. Von daher ist die Deutsche Bank nicht uninteressant und könnte spekulativ gekauft werden.
Bei Cancom gibt es jetzt eine zweite Chance wieder einzusteigen. Eine Privatbank hat Cancom nach dem angekündigten Kauf von Rackspace durch die Beteiligungsfirma Apollo Global auf „Buy“ mit einem Kursziel von 55 Euro belassen. Diese Transaktion verdeutliche einmal mehr die deutliche Unterbewertung des deutschen IT-Dienstleisters. Der Kursverlust ist für die Analysten also nicht nachvollziehbar. Die Insiderverkäufe haben eben etwas Unsicherheit geschürt, dass eventuell negative News im Anmarsch sind. Das hat sich bis jetzt nicht bestätigt und charttechnisch könnte die Korrektur nun auch beendet sein. Um die 40-41 Euro hat sich scheinbar ein tragfähiger Boden entwickelt, der immer wieder für Käufe genutzt wird. Gestern kann sich Cancom von diesem Boden lösen. Die Abwärtstrendlinie bei 44 Euro könnte die Aktie zwar wieder bremsen, aber sollte der Ausbruch gelingen, sind schnell wieder Kurse von 48 Euro möglich. Denn Leerverkäufer müssten dann wieder den Ausgang aus der Aktie suchen und die leerverkauften Aktien zurückkaufen. Von daher könnte sich ein Kauf jetzt lohnen, mit Stoppkurs knapp unter 39 Euro.
Wacker Chemie ist ein global tätiges Chemieunternehmen. Das Leistungsportfolio konzentriert sich schwerpunktmäßig auf Silikonchemie, Polymerchemie, Feinchemikalien und Biotech-Produkte, Polysilicium sowie Wafer und Einkristalle aus Reinstsilicium. Die Produktpalette reicht von Ölen und Dichtstoffen über Lackharze, Dispersionspulver und Kieselsäure hin zu Siliciumwafern und Pharmaproteinen. Von einem Ausgangsniveau von 58,20 Euro legte Wacker Chemie auf zwischenzeitlich fast 88 Euro zu und überzeugt vor allem mit ihren grundsoliden Werten. Die Wacker Chemie Aktie ist eine Aktie zum Kaufen, denn die jüngsten Zahlen waren gut und sollten wieder zu dreistelligen Kursen führen. Geben Sie der Aktie aber etwas Zeit, denn Wacker Chemie wird etwas länger brauchen, aber heute gibt es endlich das Kaufsignal.
Wirecard hat zuletzt eine Zwischenbilanz veröffentlicht und die kann sich sehen lassen. Die Umsatzerlöse im Konzern erhöhten sich im ersten Halbjahr 2016 um 32,8 Prozent auf EUR 451,8 Mio. Im zweiten Quartal 2016 betrug der Anstieg 33,6 Prozent auf EUR 241,3 Mio. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg im ersten Halbjahr 2016 um 34,6 Prozent auf EUR 132,4 Mio. Im zweiten Quartal erhöhte sich das EBITDA um 34,6 Prozent auf EUR 70,4 Mio. Die EBITDA-Marge betrug im ersten Halbjahr 29,3 Prozent. Der Visa-Effekt hat zu einem starken Gewinnsprung geführt und jetzt startet auch die Aktie endlich durch. Für Investoren, die noch einsteigen wollen, heißt es jetzt schnell sein, denn es dürfte bald Kurse an die 50 Euro geben. Kaufen