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Relative Stärke in einem ansonsten schwachen Marktumfeld zeigt die Aktie des Werbevermarkters Ströer. Der Werbekonzern verfügt aufgrund des starken Wachstums im Digital-Segment über gute Aussichten, die zuletzt ausgegebene konservative Prognose für 2016 zu übertreffen. Die Kursziele der Analysten gehen bis 80 Euro und daher ist hier noch gewaltiges Potenzial vorhanden. Von daher kaufen.
Die Aktie von Nemetschek kennt keine Krise. Die Aktie wird in den nächsten Wochen wieder die alten Höchststände erreichen und vielleicht sogar knacken. Denn die Geschäfte laufen mehr als gut und es gibt keine Alternativen zu Aktien. So bleibt den großen Investoren die auf Milliarden von Cashbergen sitzen nichts anderes übrig als Aktien zu kaufen. Egal ob sie teuer oder überbewertet sind, man muss kaufen. Von daher tun Sie das auch und kaufen die Nemetschek Aktie.
Es wundert schon, dass die Aktie von GFT Tech WKN 580060 nicht von der Stelle kommt. Dabei sind die Aussichten mehr als gut. GFT konzipiert und realisiert IT-Lösungen mit Fokus auf die Bereiche Finanzdienstleistungen und Logistik. Darüber hinaus werden auch IT-Spezialisten für Unternehmen aller Branchen vermittelt. Die Commerzbank gab nun bekannt, dass 80% der relevanten Prozesse digitalisiert werden sollen, um signifikante Effizienzsteigerungen zu realisieren. Die Ausgaben dürften bei gut 2 Mrd. Euro liegen. GFT ist auf die Finanzbranche spezialisiert und die Commerzbank gehört zu den 30 größten Kunden im Retail Banking. Wenn das Institut in die IT investiert, hat GFT beste Chancen an neue Aufträge zu kommen. Darüber hinaus zeigt die strategische Entscheidung der Commerzbank, dass die Digitalisierung bei den Banken vorangetrieben wird. Die Aktie läuft in einem intakten Abwärtstrend. Sollte der Kurs aber nochmals in den Bereich zwischen 16,00 und 16,50 Euro fallen, sollte man einen Reboundposition eingehen. Ausgehend von 16 Euro könnte es wieder zu Kursen von bis zu 18-19 Euro kommen. Hier wären schnelle 15-20% Tradinggewinn möglich. GFT daher auf die Watchlist setzen.
Grammer ist weiter eine der besten Aktien am Markt. Es kann gut sein, dass Großaktionär Halog hier weitere Aktien zugekauft hat. Halog ist bei seinem letzten Übernahmeversuch leer ausgegangen daher vermutet man, dass Halog bei Grammer zugreifen wird. Grammer könnte nämlich auch von einem chinesischen Unternehmen übernommen werden. Grammer hat mit der Shaanxi Automobile Group im ersten Quartal ein Gemeinschaftsunternehmen für die gemeinsame Herstellung von Lkw-Sitzen gegründet. Shaanxi Automobile ist der viertgrößte Hersteller von Heavy Duty Trucks in China. Somit wäre es nicht auszuschließen, dass Shaanxi über eine strategische Beteiligung bei Grammer nachdenkt. Halog muss also schnell sein, wenn man Grammer übernehmen möchte, denn die chinesische Wirtschaft ist in einer Phase des Umbruchs und möchte der Taktgeber bei fortschrittlichen Technologien und Innovationen sein. Darum nimmt auch die Anzahl der Übernahmen in Deutschland durch chinesische Unternehmen zu. Von daher dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis Halog oder ein chinesisches Unternehmen zugreifen werden. Unter 60 Euro wird die Übernahme dann aber sicher nicht über die Bühne gehen, daher können Sie Grammer weiter kaufen.