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Gestern werden sich alle Wirecard-Anleger verwundert die Augen gerieben haben. Von 10:35 Uhr weg fängt die Aktie an zu fallen und stürzt bis auf 32 Euro ab ohne dass jemand wusste warum. Erst Stunden später tauchte eine Meldung eines Researchhauses auf, mit einem Kursziel von null Euro für die Wirecard Aktie. Wirecard wird bezichtigt Geldwäsche betrieben zu haben was der Vorstand mit aller Deutlichkeit zurückwies. Man prüfe jetzt sogar rechtliche Schritte gegen Zatarra Research die einen 100 Seiten Bericht veröffentlicht haben. Wir glauben, dass es sich hier um eine gezielte Attacke gegen Wirecard handelt, denn hätte Wirecard wirklich Geldwäsche betrieben, wäre es völliger Blödsinn die letzten Tage und Wochen Aktien in zweistelliger Millionenhöhe zu kaufen. Von daher wird hier sicher die Staatsanwaltschaft ermitteln müssen wer hinter der dubiosen Meldung steckt. Bis dahin gilt die Unschuldsvermutung für Wirecard. Solange das Ganze aber nicht geklärt ist, sollte man bei Wirecard nicht neu einsteigen. Die 0 Euro sind aber Quatsch.
Die RIB Software Aktie musste seit Mitte November massive Kursverluste e verbuchen und fiel von unter 13 Euro auf 8,40 Euro zu. Als Anbieter von intelligenten und gut durchdachten Lösungen im Bereich Software für das Bauwesen ist die RIB Software AG einer der absoluten Profiteure der gegenwärtigen guten Lage am Kapitalmarkt. Die Niedrigzinspolitik der EZB treibt auch den Immobilienmarkt über seine Grenzen hinaus, weshalb viele schon wieder eine Immobilienblase am Horizont heraufbeschwören. Eine gute Bewertung seitens der Analysten der Aktienmärkte, die das Papier mehrheitlich auf „Buy“ einstufen macht die RIB Software Aktie weiter interessant. Die Aktie ist aber massiv abgefallen und bei großen Korrekturen an den Märkten droht sogar wieder der Fall unter die 9 Euro Marke. Vorerst sollte man die RIB Software nur beobachten. Unter 9 Euro könnte man aber wieder kaufen, denn die RIB Software ist jetzt auch ein Übernahmekandidat.
Seit der Verkündung, dass das Management eigen Aktien bis 65 Euro zurückkaufen will, zeigt die Aktie eine relative Schwäche zum Gesamtmarkt. Hintergrund könnte sein, dass sich Investoren sagen, dass die Aktie nun bei 65 Euro gedeckelt ist und man nun wieder verkauft. Der Hypoport-Chef selbst sieht sein Unternehmen weiterhin zu günstig bewertet. Er vermutet das nervöse Anleger für die Volatilität des Aktienkurses verantwortlich sind. Zudem dürften einige das Potenzial der technologiebasierten Finanzdienstleistung noch nicht erkannt haben. Es bringt aber relativ wenig an der Aktie festzuhalten wenn die großen der Branche scheinbar Kasse machen. Klar ist aber auch, dass der Finanzierungsmarkt für Immobilien in einer starken Wachstumsphase ist und davon profitiert Hypoport natürlich überproportional. Wir hoffen, dass Hypoport jetzt nochmals stärker unter die Räder kommt. Jetzt warten alle auf die Zahlen, aber unter 50 Euro sollte man kaufen.
Dürr konnte mit den vorgelegten Zahlen heute nicht überzeugen. Dabei konnte Dürr ein Rekordergebnis vorlegen. Dank einer Übernahme und guten Geschäfte konnte Dürr den Umsatz um 46% auf 3,77 Milliarden Euro steigern. Das EBIT stieg um 21% auf 267,8 Millionen Euro. Mit den Zahlen übertraf Dürr die Erwartungen, aber Dürr rechnet in 2016 mit einem leichten Umsatzrückgang. Der Erlös soll zwischen 3,4 und 3,6 Milliarden Euro liegen. Die Prognose liegt im Rahmen dessen was Analysten erwartet haben, daher ist es doch etwas komisch, dass Dürr so stark verkauft wurde. Wahrscheinlich hat man sich eine positive Überraschung für 2016 erhofft die leider ausgeblieben ist. Zur Höhe der Dividende äußerte sich Dürr noch nicht, aber man plante eine Höher Dividende auszahlen. Für 2014 wurde 1,65 Euro je Aktie ausgezahlt. Wir sehen den Kursrückschlag als übertrieben an. Das KGV ist mit 11 schon sehr günstig und die Dividendenrendite von fast 4% ist auch nicht zu verachten. Unter 49 Euro kaufen.