Siltronic gehört zu den größten Herstellern von Wafern aus Reinstsilicium für die Halbleiterindustrie weltweit und produziert Siliziumwafer mit Durchmessern von bis zu 300 mm. Diese bilden die Grundlage für die moderne Mikro- und Nanoelektronik. Die Produkte werden in Computern, Smartphones, Flachdisplays, Navigationssystemen oder Steuer- und Kontrollsystemen für die Automobilbranche eingesetzt. Die letzten Quartalszahlen waren leicht über den Erwartungen. Der Umsatz im zweiten Quartal 2016 lag bei 229,6 Millionen Euro und damit 4,1 Prozent über dem ersten Quartal (220,6 Millionen Euro). Im zweiten Quartal erzielte Siltronic ein Bruttoergebnis von 39,3 Millionen Euro, eine Steigerung gegenüber dem ersten Quartal (33,7 Millionen Euro) von 16,6 Prozent. Analysten haben danach Kursziele zwischen 15,50 und 20 Euro veröffentlicht. Charttechnisch ist Siltronic in einer Bodenbildung zwischen 12 und 18 Euro gefangen. Das heißt, dass es über 18 Euro ein Kaufsignal geben würde mit einem Kursziel bei 22 Euro. Siltronic wäre jetzt kaufenswert, wenn man auf eine Übernahme oder auf den Ausbruch über 18 Euro spekulieren möchte. Der Stoppkurs wäre bei 13,50 Euro zu setzen.
Sixt konnte dank der starken Entwicklung im Auslandsgeschäft wieder sehr gute Zahlen aufwarten. Und auch im laufenden Fiskaljahr hat Sixt gute Chancen die Prognosen sogar noch zu übertreffen. Sixt ist für uns ein klarer Kauf und sollte bis Ende des Jahres wieder an die 50 Euro steigen können. Was Sie aber brauchen ist Geduld, denn Sixt ist keine Aktie die 10-15% an einem Tag macht.
Die Aktie von Zooplus kennt seit Monaten nur den Weg nach oben und mit den guten Zahlen könnte sich die Rallye der letzten Monate und Jahre noch fortsetzen. Es ist aber nicht verwunderlich, dass große Investoren zwischendurch einmal, Kasse machen. Zooplus ist eine starke Wachstumsaktie und daher können Sie diesen Top-Tipp kaufen. Hier sind die nächsten Monate und Jahre auch noch 150-160 Euro möglich. Läuft es ganz gut sind auch 200 Euro möglich. Die Aktie eignet sich allerdings nur für spekulative Investoren, die mit Schwankungen umgehen können.
Wirecard hat jetzt eine Zwischenbilanz veröffentlicht und die kann sich sehen lassen. Die Umsatzerlöse im Konzern erhöhten sich im ersten Halbjahr 2016 um 32,8 Prozent auf EUR 451,8 Mio. Im zweiten Quartal 2016 betrug der Anstieg 33,6 Prozent auf EUR 241,3 Mio. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg im ersten Halbjahr 2016 um 34,6 Prozent auf EUR 132,4 Mio. Im zweiten Quartal erhöhte sich das EBITDA um 34,6 Prozent auf EUR 70,4 Mio. Die EBITDA-Marge betrug im ersten Halbjahr 29,3 Prozent. Der Visa-Effekt hat zu einem starken Gewinnsprung geführt und jetzt müsste nur noch die Aktie endlich durchstarten. Doch der Chart zeigt, dass Wirecard eigentlich in einer großen SKS-Bildung feststeckt. Wirecard müsste schon die 44 Euro knacken, dann kann man davon ausgehen, dass die SKS hinfällig ist. Für Investoren die noch einsteigen wollen, gibt es aktuell aber keinen Handlungsbedarf. Käufer und Verkäufer halten sich die Waage und wir gehen davon aus, dass Wirecard seitwärts weiter laufen wird. Das heißt nichts anderes, als das man Wirecard jetzt nicht neu kaufen muss. Erst über 44 Euro könnte man auf den Zug aufspringen. Die Aktie ist aber eine Halteposition.